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Unsere Chronik

In der Zeit, da Rock and Roll und Dixieland "in" waren, gehörte schon viel Mut und Optimismus zur Gründung eines Blasorchesters. Am 15. Januar trafen sich sieben junge Männer, teilweise noch nicht dem gesetzlichen Alter eines Jugendlichen entwachsen, und packten es an. In einer Gründungsversammlung im ,,Goldenen Anker zu Spandau" schloss man sich zu einem Verein zusammen.

Aus einer Bläsergruppe der Volksmusikschule Spandau und Mitgliedern des Musikensembles des Don-Bosco-Heimes entstand das Spandauer Blasorchester 1960 e.V. Mit dem vielseitigen und erfahrenen Musikmeister Werner K. Holzmüller, der u.a. an der Musikschule unterrichtete, fand man einen engagierten Dirigenten.

Als Probenraum diente anfangs ein Klassenraum für Handarbeit in der Kinkelschule (bei Probenbeginn mußten erst die Nähmaschinen beiseite geräumt und am Ende natürlich wieder zurückgestellt werden), ehe man später in das historische Gemäuer der Zitadelle zog. Mit dieser Geste signalisierte das Bezirksamt schon früh seine Unterstützung und setzte sein Vertrauen in die neue Musikvereinigung.

Vertrauen in den Verein setzte auch einer der "Gründungsoptimisten". Helmut Potzies, der leider viel zu früh von uns gegangen ist. Er verspürte die Neigung, alle Aktivitäten und Begebenheiten von Beginn an chronologisch aufzuzeichnen. Mit seiner Veranlagung für Ordnung und Übersicht führte er nun mit großer Sorgfalt die Vereinschronik. Diese Arbeit übernahm später sein Bruder Manfred Potzies. Heute ist Claudia Zimmermann unsere Chronistin.

So besitzen wir einen fast lückenlosen Nachweis unseres Vereinslebens. Hier auf unserer Website können wir leider nur einen Ausschnitt davon zeigen.

Da unsere Chronik schon recht umfangreich ist, haben wir sie in Scheiben von 10 Jahren zerschnitten.

Weitere Fotos vom Orchester finden Sie auf der Homepage unseres ehemaligen Tubisten Stefan Weber.

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